Exklusives Website-Angebot 🎁 25% Rabatt auf Clue Plus
Jetzt abonnieren
Person holding a pregnancy test in one hand while resting the other hand on their lower abdomen

Foto über Pexels

Lesezeit: 13 min

Gewicht und Fruchtbarkeit

Was du bei Kinderwunsch wissen solltest

Dieser Artikel wurde von Novo Nordisk gesponsert

Das Wichtigste über Fruchtbarkeit und Gewicht:

  • Fruchtbarkeit ist komplex und wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter Alter, Körpergewicht, Erkrankungen und Lebensstil.

  • Sowohl Untergewicht als auch Übergewicht können es schwieriger machen, schwanger zu werden.

  • Einfache, dauerhafte Veränderungen des Lebensstils können deine Chancen auf eine Schwangerschaft verbessern.

  • Clue Kinderwunsch kann dir helfen, deine fruchtbarsten Tage zu bestimmen und dich auf deinem Weg zur Schwangerschaft unterstützen.

Wie Gewicht und Fruchtbarkeit zusammenhängen

Ein Kinderwunsch kann viele unterschiedliche Gefühle auslösen und der Weg zur Schwangerschaft bringt oft viele Ungewissheiten mit sich. Verschiedene Faktoren können die Fruchtbarkeit beeinflussen, darunter Alter, Körpergewicht, die Einnahme von Medikamenten oder anderen Substanzen sowie Erkrankungen (1).

Auch wenn beim Thema Fruchtbarkeit häufig zuerst auf die Frau geschaut wird, spielen männliche Faktoren ebenfalls eine wichtige Rolle. Trotzdem fühlen sich viele Frauen auf ihrem Weg zum Kinderwunsch allein.

Das Körpergewicht ist einer der Faktoren, die die Fruchtbarkeit beeinflussen können (1). Welches Körpergewicht für die reproduktive Gesundheit günstig ist, unterscheidet sich von Person zu Person.

Ein gesunder Body-Mass-Index (BMI) wird mit den besten Voraussetzungen für eine Schwangerschaft in Verbindung gebracht (2). Der BMI ist jedoch kein perfektes Maß. Unser Körpergewicht wird unter anderem von unserer Genetik, unserer Umwelt und unseren persönlichen Lebensumständen beeinflusst (3).

In diesem Artikel erklären wir, wie sich das Körpergewicht auf die Fruchtbarkeit auswirken kann und welche kleinen Veränderungen du vornehmen kannst, um möglichst gesund und gut vorbereitet in eine Schwangerschaft zu starten.

Wie sich das Gewicht auf die weibliche Fruchtbarkeit auswirkt

Sowohl ein niedriges als auch ein hohes Körpergewicht kann die Wahrscheinlichkeit beeinflussen, schwanger zu werden. Wenn von einem gesunden Körpergewicht im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit die Rede ist, geht es meist um den BMI. Der BMI setzt das Körpergewicht ins Verhältnis zur Körpergröße. Die Körperzusammensetzung – also der Anteil von Körperfett, Muskeln oder Knochen – wird dabei nicht berücksichtigt (4).

Der BMI wird häufig als ungenaues Maß kritisiert. Er wurde auf Grundlage von Untersuchungen an Männern entwickelt und berücksichtigt weder den Körperfettanteil noch die Verteilung des Körperfetts (5).

Die Forschung zeigt jedoch, dass es eine Rolle spielt, wo sich das Fett am Körper befindet. Fett im Bauchraum ist mit einem höheren Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden als Fett an Hüften und Oberschenkeln (6). Das ist besonders bei Frauen relevant, da ein höherer Östrogenspiegel häufig dazu führt, dass mehr Körperfett an Hüften und Oberschenkeln gespeichert wird (7).

Trotz seiner Einschränkungen ist der BMI nach wie vor das wichtigste Maß in der Forschung zu Körpergewicht und Fruchtbarkeit.

Die BMI-Kategorien sind (kg/m²) (8):

  • Untergewicht (BMI < 18,5)

  • Normalgewicht (BMI 18,5 bis 24,9)

  • Übergewicht (BMI 25 bis 29,9)

  • Adipositas (BMI ab 30)

Ein BMI außerhalb des Normalgewichtsbereichs kann sich negativ auf die Qualität der Eizellen auswirken und den Eisprung beeinträchtigen (die Freisetzung einer Eizelle aus dem Eierstock in den Eileiter). Dadurch kann es schwieriger werden, schwanger zu werden (9).

Höheres Körpergewicht und Kinderwunsch

Viele Menschen mit einem höheren Körpergewicht werden problemlos schwanger. Ein höherer BMI wird jedoch mit hormonellen Veränderungen im Körper in Verbindung gebracht, die die Fruchtbarkeit beeinflussen können.

Menschen mit einem höheren Körperfettanteil haben mehr Fettgewebe, was den Hormonhaushalt im Körper verändert. Auch die Leptin-, Insulin- und Cholesterinwerte können erhöht sein (9). Fettgewebe erhöht zudem die Konzentration von Hormonen wie Östrogen und Androgenen (einschließlich Testosteron) (9). Auch Entzündungswerte sind tendenziell erhöht (9).

Dieses veränderte hormonelle Gleichgewicht kann den Eisprung beeinträchtigen (9). Auch Qualität und Reifung der Eizellen können negativ beeinflusst werden (9). Einige Forschende vermuten außerdem, dass die bei Adipositas verstärkt auftretenden Entzündungsprozesse die Einnistung eines Embryos in den Uterus beeinträchtigen können (9). Zusammengenommen können diese Faktoren eine Schwangerschaft erschweren.

Bei Frauen mit Übergewicht oder Adipositas kann es länger dauern, schwanger zu werden. Einige Studien deuten außerdem auf eine höhere Wahrscheinlichkeit für Unfruchtbarkeit hin (10). Auch auf Kinderwunschbehandlungen wie eine Stimulation der Eierstöcke oder eine Eizellentnahme können sie anders ansprechen (11).

Risiken und Komplikationen während der Schwangerschaft

Ein höherer BMI ist mit erhöhten Risiken während der Schwangerschaft verbunden. Dazu gehört ein höheres Risiko für Fehlgeburten, einschließlich wiederholter Fehlgeburten (12). Auch das Risiko für Komplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck und eine Geburt per Kaiserschnitt ist erhöht (12).

Nicht bei allen Menschen mit einem höheren BMI treten diese Komplikationen auf. Es ist wichtig, mit deiner medizinischen Fachperson über deine individuelle gesundheitliche Vorgeschichte zu sprechen. Auch andere Faktoren können die Fruchtbarkeit beeinflussen, etwa ein Alter über 35 Jahre oder Erkrankungen wie das polyzystische Ovarialsyndrom (PMOS, früher als PCOS bezeichnet) (13).

PMOS und Fruchtbarkeit

PMOS ist eine komplexe hormonelle Erkrankung. Die genauen Ursachen sind noch nicht geklärt. Wahrscheinlich spielen genetische Faktoren, Lebensstil und Umwelteinflüsse zusammen (14).

Menschen mit PMOS haben häufig erhöhte Androgenspiegel (zum Beispiel Testosteron). Dieses hormonelle Ungleichgewicht kann den Eisprung verhindern und zu unregelmäßigen Menstruationszyklen führen. Bei manchen Menschen bleibt die Periode aus oder es kommt zu starken oder häufigen Blutungen. Aufgrund der erhöhten Androgenspiegel können außerdem Akne oder verstärkter Haarwuchs am Körper auftreten (15).

PMOS und Insulinresistenz

Menschen mit PMOS haben ein erhöhtes Risiko für eine Insulinresistenz (15). Insulinresistenz wird durch chronische, niedriggradige Entzündungsprozesse verursacht, die verhindern, dass Körpergewebe Zucker (Glukose) aus dem Blut ausreichend aufnehmen und verwerten kann. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel und überschüssiger Zucker wird als Fett gespeichert (16).

PMOS ist eine der häufigsten Ursachen für Unfruchtbarkeit. Bei Menschen mit PMOS und einem hohen BMI kann bereits eine geringe Gewichtsreduktion (etwa 5 % des Ausgangsgewichts) dazu beitragen, den Menstruationszyklus zu regulieren und den Eisprung wiederherzustellen. Auch Medikamente, die die Insulinempfindlichkeit verbessern, können sich positiv auf den Eisprung auswirken (15,17).

Niedriges Körpergewicht und Fruchtbarkeit

Auch ein niedriges Körpergewicht kann die Fruchtbarkeit beeinflussen. Bei Frauen mit einem BMI im Untergewichtsbereich (< 18,5) sowie bei Frauen mit einem sehr niedrigen Körperfettanteil infolge von intensivem Sport, Erkrankungen oder restriktivem Essverhalten können Veränderungen des Hormonspiegels auftreten, die es schwieriger machen, schwanger zu werden (18).

Menschen mit niedrigem Körpergewicht haben höhere Cortisol- und niedrigere Leptinspiegel (19). Häufig haben sie insgesamt weniger Fettgewebe. Diese Veränderungen können dazu führen, dass weniger Östrogen gebildet wird. Ein niedriger Östrogenspiegel stört die hormonellen Regelkreise des Körpers, was zu unregelmäßigen Perioden führen und den Eisprung verhindern kann (20).

Bei Frauen mit Untergewicht kann es länger dauern, schwanger zu werden (10). Außerdem besteht möglicherweise ein leicht erhöhtes Risiko für Fehlgeburten (21). Untergewicht wird auch mit Schwangerschaftsrisiken wie Frühgeburten und einem niedrigen Geburtsgewicht in Verbindung gebracht (22).

Wie kleine Veränderungen bei Gewicht und Lebensstil helfen können

Unabhängig von deinem Körpergewicht oder davon, ob du schwanger werden kannst, verdienst du es, dich so gesund und stark wie möglich zu fühlen. Viele der einfachen Veränderungen im Lebensstil, die deine Fruchtbarkeit unterstützen können, werden auch für die allgemeine Gesundheit empfohlen.

Kleine, dauerhafte und realistische Veränderungen können dir dabei helfen, gut für dich zu sorgen, während du versuchst, schwanger zu werden.

  • Bewege dich regelmäßig

Gesundheitsexpert:innen empfehlen mindestens 150 Minuten moderates Ausdauertraining pro Woche, zum Beispiel Gehen, Schwimmen, Joggen oder Radfahren (23). Zusätzlich werden mindestens zwei Einheiten Krafttraining pro Woche empfohlen (23).

Regelmäßige Bewegung kann dazu beitragen, Körperfett zu reduzieren, ein gesundes Körpergewicht zu halten und die Gesundheit von Herz und Gehirn sowie die Stimmung zu verbessern (24).

Regelmäßige Bewegung kann sich auch positiv auf den Verlauf einer Schwangerschaft auswirken. Während der Schwangerschaft kann sie Beschwerden wie Rückenschmerzen und Verstopfung lindern. Außerdem senkt Bewegung das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes und Präeklampsie (25).

Sehr intensives Training kann zwar den Eisprung beeinträchtigen, die meisten gesunden Frauen mit regelmäßigen Perioden können jedoch regelmäßig Sport treiben, ohne dass sich dies auf ihre Fruchtbarkeit auswirkt (26).

  • Verzichte auf Tabak, Alkohol und andere Substanzen

Sowohl Männer als auch Frauen mit Kinderwunsch sollten auf Alkohol, Tabak und andere Substanzen verzichten, um ihre Chancen auf eine Schwangerschaft zu verbessern (27).

  • Ernähre dich ausgewogen

Die allgemeinen Ernährungsempfehlungen für eine gute Gesundheit gelten auch bei Kinderwunsch. Transfette, Zucker und stark verarbeitete Kohlenhydrate sollten möglichst reduziert werden (28).

Eine Ernährung mit vielen Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren, fettarmen Proteinquellen, Obst und Gemüse wird mit besseren Ergebnissen hinsichtlich der Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht (28).

Häufig wird eine mediterrane Ernährungsweise empfohlen, da sie nicht nur mit positiven Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit, sondern auch auf die Herz- und Stoffwechselgesundheit in Verbindung gebracht wird (28).

  • Achte auf ein gesundes Körpergewicht

Ein Körpergewicht im gesunden Bereich kann sich positiv auf eine Schwangerschaft auswirken (29).

Menschen mit Untergewicht können langsam an Gewicht zunehmen, indem sie mehr kalorien- und nährstoffreiche Lebensmittel zu sich nehmen und übermäßig intensives Training reduzieren. Bei Frauen mit Übergewicht oder Adipositas kann bereits eine Gewichtsreduktion von 5 % die Fruchtbarkeit verbessern (30). Veränderungen bei Ernährung und Bewegung können dabei helfen, Gewicht zu reduzieren und die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen (31).

Medikamente zur Gewichtsreduktion können ebenfalls dabei helfen, das Körpergewicht vor einer Schwangerschaft zu regulieren. Während einer Schwangerschaft oder bei Kinderwunsch werden sie jedoch nicht empfohlen (32). Wenn du Medikamente zur Gewichtsreduktion einnimmst und schwanger wirst, solltest du mit deiner medizinischen Fachperson sprechen.

Männliche Fruchtbarkeit und Gewicht

Bei Fruchtbarkeitsproblemen wird häufig zuerst auf die Frau geschaut, doch auch männliche Faktoren können eine wichtige Rolle spielen. Ein hoher BMI wird bei Männern mit einer geringeren Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht, darunter eine niedrige Spermienzahl, eine längere Zeit bis zur Schwangerschaft und Unfruchtbarkeit (33).

Männer mit einem höheren BMI haben möglicherweise mehr Fettgewebe. Dieses Gewebe wandelt Androgene (wie Testosteron) in Östrogen um. Dadurch kann ein Hormonhaushalt mit weniger Testosteron und mehr Östrogen entstehen, der die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann (34).

Adipositas beeinflusst auch andere Hormone im Körper, darunter Cortisol und Insulin. Dadurch kann sich die Spermatogenese (die Bildung von Spermien) verändern. Adipositas kann außerdem das Risiko für chronische Erkrankungen erhöhen, die die sexuelle Funktion beeinträchtigen können, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Erektionsstörungen (34).

Männer mit Untergewicht haben möglicherweise eine niedrige Spermienzahl und/oder ein geringes Ejakulatvolumen. Hierzu ist jedoch weitere Forschung erforderlich (35).

Wann du medizinisches Fachpersonal aufsuchen solltest

Bei manchen Menschen klappt es mit der Schwangerschaft sofort, bei anderen dauert es länger. Die Fruchtbarkeit wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst, nicht nur vom Körpergewicht.

Sprich mit medizinischem Fachpersonal, wenn du:

  • unter 35 Jahre alt bist und seit mindestens einem Jahr versuchst, schwanger zu werden (13)

  • 35 Jahre oder älter bist und seit mindestens sechs Monaten versuchst, schwanger zu werden (13)

  • 40 Jahre oder älter bist und versuchst, schwanger zu werden (13)

  • eine genetische Erkrankung hast oder eine genetische Veränderung trägst, die für deine Familienplanung relevant sein könnte (29)

  • eine Diagnose hast, die deine Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann, zum Beispiel unregelmäßige Perioden oder Endometriose (13)

  • eine Partnerperson mit niedriger Spermienzahl hast (13)

  • mehrere Fehlgeburten oder Schwangerschaftsverluste erlebt hast (36)

Was dich bei einem Termin zum Thema Fruchtbarkeit erwartet

Es kann mehrere Termine brauchen, bis sich das medizinische Fachpersonal ein umfassendes Bild von deiner gesundheitlichen Vorgeschichte machen und einen individuellen Behandlungsplan erstellen kann.

Dabei werden unter anderem folgende Aspekte besprochen (1):

  • deine Krankengeschichte, einschließlich Erkrankungen, Operationen, familiärer Krankengeschichte und Medikamenteneinnahme

  • deine Ernährung, Bewegung, deinen Konsum von Alkohol, Tabak oder anderen Substanzen sowie weitere Faktoren deines Lebensstils

  • deine reproduktive Gesundheit, einschließlich früherer Schwangerschaften, Infektionen und aktueller Beschwerden im Bereich der sexuellen Gesundheit

  • deine bisherige Kinderwunschgeschichte, einschließlich der Frage, wie lange du schon versuchst, schwanger zu werden, wie häufig du Sex hast und welche Fruchtbarkeitsuntersuchungen bereits durchgeführt wurden

Deine medizinische Fachperson kann Blutuntersuchungen empfehlen, um Hormonwerte zu bestimmen, die die Fruchtbarkeit beeinflussen können. Möglicherweise wird auch eine Ultraschalluntersuchung des Beckens empfohlen. Manchmal kommen weitere Untersuchungen zum Einsatz, mit denen Uterus und Eileiter genauer betrachtet werden können, um mögliche Ursachen für Unfruchtbarkeit zu finden (1).

Deine medizinische Fachperson kann außerdem eine körperliche Untersuchung durchführen, zu der auch eine gynäkologische Untersuchung gehören kann. Dabei werden zunächst die Vulva und die äußeren Genitalien untersucht. Anschließend kann ein Spekulum in die Vagina eingeführt werden, um Vagina und Gebärmutterhals zu betrachten. Außerdem können behandschuhte Finger in die Vagina eingeführt werden, um Gebärmutterhals, Uterus und Eierstöcke abzutasten (37). So erhält das medizinische Fachpersonal Informationen über deine individuelle Anatomie.

Es ist wichtig zu wissen, dass du eine gynäkologische Untersuchung jederzeit ablehnen kannst. Auch wenn die Untersuchung bereits begonnen hat, kannst du jederzeit darum bitten, sie abzubrechen. Du bestimmst, was mit deinem Körper geschieht.

Wenn gynäkologische Untersuchungen für dich schwierig sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten, deine Bedürfnisse deutlich zu machen und dir mehr Sicherheit und Kontrolle zu geben (38):

  • Bring eine vertraute Person mit

Sie kann deine Hand halten, während der Untersuchung bei dir bleiben und dich dabei unterstützen, deine Bedürfnisse zu äußern, wenn dir das schwerfällt.

  • Frag, ob ihr Musik abspielen oder das Licht dimmen könnt

Eine beruhigende Atmosphäre kann dir helfen, dich wohler zu fühlen.

  • Führe das Spekulum selbst ein

Für manche Menschen kann das in einer sehr verletzlichen Situation ein Gefühl von mehr Kontrolle geben. Wenn die Untersuchung unangenehm ist, kannst du auch nach einem kleineren Spekulum fragen.

  • Bitte während der Untersuchung um mehr Kommunikation

Manchen Menschen hilft es, ihre Bedürfnisse während der Untersuchung mit klaren Worten wie „Stopp“ oder „Pause“ auszudrücken.

Mit Clue Zyklen, Gewichtsveränderungen und Fruchtbarkeit tracken

Der Weg zur Schwangerschaft kann komplex sein, und das Körpergewicht ist nur einer von vielen Faktoren, die die Fruchtbarkeit beeinflussen können. Über viele Aspekte der Fruchtbarkeit lernen wir noch immer dazu. Und ob du schwanger werden kannst oder nicht, sagt nichts über deinen Wert als Mensch aus.

Mit Clue Kinderwunsch kannst du deine Zyklen tracken und personalisierte Vorhersagen erhalten, um Sex oder eine Insemination zu Hause gezielt auf deine fruchtbarsten Tage abzustimmen. Das kann dir in einer oft von Unsicherheit geprägten Zeit mehr Orientierung und Struktur geben. Durch das Tracken erhältst du außerdem Daten, die du zu einer medizinischen Fachperson deines Vertrauens mitbringen kannst. So könnt ihr fundierter über deinen Kinderwunsch und deine Fruchtbarkeit sprechen.

Du musst deinen Weg zum Kinderwunsch nicht allein gehen.

FAQs

Kann ich schwanger werden, wenn ich Übergewicht habe?

Ja. Menschen mit jedem Körpergewicht können schwanger werden und gesunde Kinder zur Welt bringen (39). Bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas kann es jedoch länger dauern, bis eine Schwangerschaft eintritt. Adipositas kann das Risiko für klinische Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten erhöhen (10,12).

Wie viel Gewichtsreduktion kann die Fruchtbarkeit verbessern?

Studien zeigen, dass bereits eine Gewichtsreduktion von 5 % die Fruchtbarkeit verbessern kann (30). Dadurch kann die Periode regelmäßiger werden und die Wahrscheinlichkeit für einen Eisprung und eine Schwangerschaft steigen (30).

Beeinflusst das Gewicht des Mannes die Fruchtbarkeit?

Ja, auch das Körpergewicht kann die männliche Fruchtbarkeit beeinflussen. Sowohl Unter- als auch Übergewicht können eine Rolle spielen. Ein niedriger BMI kann mit einer niedrigen Spermienzahl und einem geringen Ejakulatvolumen zusammenhängen. Ein hoher BMI wird dagegen mit einer niedrigen Spermienzahl, einer längeren Zeit bis zur Schwangerschaft und Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht (33).

Sind Kinderwunschbehandlungen bei einem hohen BMI weniger wirksam?

Studien zeigen, dass ein hoher BMI das Ansprechen auf Kinderwunschbehandlungen beeinflussen kann, auch wenn keine weiteren Risikofaktoren vorliegen (11). Menschen mit einem hohen BMI – sowohl bei Übergewicht als auch bei Adipositas – benötigen möglicherweise eine längere Stimulation der Eierstöcke. Außerdem kann die Wahrscheinlichkeit einer klinisch bestätigten Schwangerschaft nach einer Kinderwunschbehandlung insgesamt geringer sein. Bei Menschen mit Adipositas kann die Eizellentnahme weniger erfolgreich sein (11).

Ein hoher BMI scheint bei Menschen, die sich einer Kinderwunschbehandlung unterziehen, jedoch weder das Risiko einer Fehlgeburt noch die Wahrscheinlichkeit einer Lebendgeburt zu beeinflussen (11).

Ist der BMI das einzige relevante Maß?

Nein. Der BMI wird zwar häufig verwendet, aber auch andere Werte zur Beurteilung der Stoffwechselgesundheit können für die reproduktive Gesundheit relevant sein.

So wird beispielsweise ein größerer Taillenumfang unabhängig vom BMI mit einem erhöhten Risiko für Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht (40). Eine Studie ergab, dass das Risiko für Unfruchtbarkeit mit jedem zusätzlichen Zentimeter Taillenumfang um 3 % anstieg (40). Ein möglicher Grund dafür ist, dass Fett im Bauchraum Entzündungsprozesse und Hormonspiegel beeinflussen und dadurch Veränderungen beim Eisprung und im Hormonhaushalt verursachen kann. Um diesen Zusammenhang vollständig zu verstehen, ist jedoch weitere Forschung erforderlich.

Neuere Studien untersuchen außerdem einen möglichen Zusammenhang zwischen dem relativen Fettmasseindex (RFM) und der Fruchtbarkeit (41). Der RFM ist ein Maß zur Schätzung des Körperfettanteils und soll die Körperzusammensetzung – also Fett im Verhältnis zu Muskelmasse – besser berücksichtigen. Bei einigen Frauen könnte ein höherer RFM mit Unfruchtbarkeit zusammenhängen. Auch hier ist jedoch weitere Forschung erforderlich (41).

Wenn du weitere Fragen hast, wende dich an deine:n Ärzt:in.

eine Illustration der Clue-Blume
eine Illustration der Clue-Blume

Live in sync with your cycle and download the Clue app today.

War dieser Artikel hilfreich?

Das könnte dich auch interessieren

eine Illustration der Clue-Blume
eine Illustration der Clue-Blume

Lebe im Einklang mit deinem Zyklus und lade die Clue App noch heute herunter.