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Eine verzweifelte Frau in einem schwarzen Pullover, die ihr Gesicht mit den Händen bedeckt, mit dem Logo der Clue App in einer Ecke.

Foto via Unsplash+. Stockfoto. Mit Model nachgestellt.

Lesezeit: 11 min

PMDS: Behandlung, Symptome und Unterstützung

Alles über die prämenstruelle dysphorische Störung

Das Wichtigste in zum Thema

  • PMDS ist eine schwere Form von PMS, die starke Stimmungssymptome verursacht und Arbeit, Schule, Beziehungen und alltägliche Aktivitäten beeinträchtigen kann.

  • Die Symptome treten meist in der Lutealphase auf – ein bis zwei Wochen vor der Periode – und bessern sich innerhalb weniger Tage nach Beginn der Periode.

  • Wenn du deine Symptome mindestens zwei Menstruationszyklen lang täglich trackst, kann das helfen, eine PMDS-Diagnose zu bestätigen. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die helfen können, die Symptome zu lindern.

  • Tracke deine Stimmung, körperliche Veränderungen und andere Details deines Zyklus in der Clue App, um deine Muster besser zu verstehen und dich auf Gespräche mit medizinischem Fachpersonal vorzubereiten.

Was ist PMDS?

Die prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) ist eine schwere Form des prämenstruellen Syndroms (PMS) (1). Neben PMS-Symptomen wie Kopfschmerzen, Brustempfindlichkeit und Blähungen treten bei Menschen mit PMDS starke Stimmungssymptome auf (2). PMDS-Symptome entwickeln sich häufig etwa ein bis zwei Wochen vor der Periode, während der Lutealphase (1). Dieser Teil des Menstruationszyklus beginnt, nachdem eine Eizelle aus einem Eierstock freigesetzt wurde (Eisprung), und endet mit dem Beginn der nächsten Periode (3).

Die Symptome können Arbeit, Schule, Beziehungen und alltägliche Aktivitäten beeinträchtigen (3). Sie bessern sich normalerweise innerhalb weniger Tage nach Beginn der Periode und werden in der darauffolgenden Woche schwächer oder verschwinden ganz (4).

Die genaue Ursache von PMDS ist noch nicht vollständig geklärt. Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass das Gehirn möglicherweise anders auf die normalen Veränderungen der Hormone Progesteron und Östrogen während des Menstruationszyklus reagiert (5).

Wen betrifft PMDS?

Schätzungsweise 1,6 % (etwa 1 von 60) der Menschen mit Menstruationszyklen haben PMDS (6). Diese Schätzung basiert auf Studien, in denen die Erkrankung durch tägliches Tracken der Symptome bestätigt wurde.

Andere Studien berichten von Werten von bis zu 7,7 % (etwa 1 von 13). Diese Schätzungen umfassten jedoch auch mögliche Fälle, die nicht durch Tracking bestätigt worden waren (6). PMDS kann zudem unerkannt bleiben, weshalb die genaue Häufigkeit schwer zu bestimmen ist (6).

PMDS kann alle Menschen betreffen, die einen Eisprung haben, darunter Frauen, trans Männer und nicht-binäre Menschen (7).

Warum manche Menschen PMDS entwickeln, ist noch nicht vollständig geklärt. Einige Faktoren scheinen jedoch mit der Erkrankung zusammenzuhängen (3). Dazu gehören:

Familiäre Vorbelastung und genetische Faktoren

Wenn ein nahes Familienmitglied PMDS oder starke prämenstruelle Symptome hat, kann die Wahrscheinlichkeit steigen, selbst PMDS zu entwickeln (3). Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass genetische Faktoren eine Rolle spielen können. Es konnte jedoch kein einzelnes Gen als Ursache für PMDS nachgewiesen werden (3).

Depressionen oder Angststörungen

Menschen, die aktuell oder in der Vergangenheit Depressionen oder Angststörungen hatten, haben häufiger auch PMDS. Der genaue Zusammenhang wird jedoch noch erforscht (8,9). Bei Menschen, die sowohl PMDS als auch eine Angststörung haben, können Stimmungssymptome auch nach Beginn der Periode anhalten (8). Bei PMDS ohne begleitende Angststörung bessern sich die Symptome normalerweise innerhalb weniger Tage nach Beginn der Periode (4).

Traumatische Erfahrungen

Traumatische Erfahrungen, darunter Missbrauch in der Kindheit, werden mit PMDS in Verbindung gebracht (10). Forschende vermuten, dass dies teilweise daran liegen könnte, dass traumatische Erfahrungen auch das Risiko für Depressionen erhöhen können, die wiederum mit PMDS zusammenhängen (10). Diese Ergebnisse belegen jedoch nicht, dass traumatische Erfahrungen PMDS direkt verursachen (10).

Hohe Stressbelastung

Menschen mit PMDS haben tendenziell ein höheres Stressniveau als Menschen ohne PMDS, insbesondere während der Lutealphase (11). Noch ist unklar, ob Stress die PMDS-Symptome verstärkt, ob PMDS den Umgang mit Stress erschwert oder ob beides zutrifft (11).

Rauchen

Forschungsergebnisse zeigen einen Zusammenhang zwischen Rauchen und einer höheren Wahrscheinlichkeit für PMDS (12). Es ist jedoch unklar, ob Rauchen zur Entstehung von PMDS beiträgt oder ob andere Faktoren diesen Zusammenhang erklären (12).

Diese Faktoren stehen mit einem höheren Risiko für PMDS in Verbindung. Einer oder mehrere davon zu haben, bedeutet jedoch nicht, dass du PMDS entwickeln wirst.

Was sind die Symptome von PMDS?

PMDS kann emotionale, verhaltensbezogene und körperliche Symptome verursachen, die von Person zu Person unterschiedlich sind (13).

PMDS-Symptome werden in verschiedene Kategorien eingeteilt. Dazu gehören (13):

Stimmungssymptome

  • Starke Stimmungsschwankungen, plötzliche Traurigkeit oder Weinen oder eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung

  • Starke Reizbarkeit oder Wut oder häufigere Konflikte mit anderen Menschen

  • Starke depressive Gefühle, Hoffnungslosigkeit oder starke Selbstkritik

  • Starke Angst oder Anspannung oder das Gefühl, ständig unter Spannung zu stehen

Weitere Symptome

  • Weniger Interesse an Arbeit, Schule, Hobbys, Freundschaften oder anderen gewohnten Aktivitäten

  • Konzentrationsprobleme

  • Wenig Energie oder extreme Müdigkeit

  • Veränderungen des Appetits, übermäßiges Essen oder Heißhunger

  • Deutlich mehr Schlaf als gewöhnlich oder Schlafprobleme

  • Das Gefühl, überfordert zu sein oder die Kontrolle zu verlieren

  • Körperliche Symptome wie Brustempfindlichkeit oder -schwellungen, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Blähungen oder Gewichtszunahme

Manche Menschen mit PMDS haben auch Suizidgedanken (14).

Wenn du Suizidgedanken hast oder befürchtest, dir selbst etwas anzutun, wende dich sofort an eine örtliche Krisenhilfe oder den Notdienst.

Wie wird PMDS diagnostiziert?

Medizinisches Fachpersonal stellt eine PMDS-Diagnose anhand deiner Symptome, ihres zeitlichen Auftretens und ihrer Auswirkungen auf dich (4). Dabei können auch deine Krankengeschichte, deine psychische Gesundheit und die Medikamente, die du einnimmst, berücksichtigt werden, um andere mögliche Ursachen auszuschließen (4).

Zur Diagnose von PMDS verwendet medizinisches Fachpersonal häufig die Kriterien des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition, Text Revision (DSM-5-TR) (4,13). Zu diesen Kriterien gehören (4,13):

  • Zeitpunkt: Die Symptome müssen in der letzten Woche vor deiner Periode auftreten, sich einige Tage nach Beginn der Periode bessern und in der darauffolgenden Woche schwächer werden oder verschwinden. Dieses Muster muss während der meisten Menstruationszyklen im vergangenen Jahr aufgetreten sein.

  • Anzahl und Art der Symptome: Du musst Symptome aus mindestens 5 der 11 möglichen PMDS-Symptomkategorien haben. Mindestens eines davon muss ein zentrales Stimmungssymptom sein und mindestens eines aus der Liste der weiteren Symptome stammen.

  • Auswirkungen auf dein Leben: Die Symptome müssen eine erhebliche Belastung darstellen oder Arbeit, Schule, Beziehungen oder soziale Aktivitäten beeinträchtigen. Leichte Beschwerden allein erfüllen diese Kriterien nicht.

  • Andere Ursachen ausschließen: Medizinisches Fachpersonal prüft, ob eine andere Erkrankung, ein Medikament oder eine Substanz deine Symptome erklären könnte. Dabei wird auch berücksichtigt, ob sich eine bestehende Erkrankung wie eine Depression oder Angststörung vor deiner Periode verschlimmert. Dies wird als

    prämenstruelle Exazerbation bezeichnet und unterscheidet sich von PMDS, obwohl PMDS gleichzeitig mit einer anderen Erkrankung auftreten kann.

  • Tägliches Tracken der Symptome: Um die Diagnose zu bestätigen, musst du deine Symptome während mindestens zwei Menstruationszyklen, in denen Symptome auftreten, täglich dokumentieren. Medizinisches Fachpersonal kann bereits vor Abschluss des Trackings eine vorläufige Diagnose stellen und empfehlen, länger zu tracken, wenn das Muster noch nicht eindeutig ist.

Der erste Schritt auf dem Weg zu einer PMDS-Diagnose ist, deine Symptome täglich zu tracken (4).

Halte fest, wann deine Periode beginnt und endet, welche emotionalen und körperlichen Symptome auftreten, wie stark sie sind und wie sie sich auf deine Beziehungen und Aktivitäten auswirken.

Tracke auch an Tagen weiter, an denen deine Symptome leicht sind oder gar nicht auftreten. So kann medizinisches Fachpersonal erkennen, ob deine Symptome dem für PMDS typischen Muster entsprechen (4).

So bereitest du dich auf deinen Arzttermin vor

Wende dich zunächst an eine hausärztliche oder gynäkologische Praxis (15). Dort kann die erste Untersuchung erfolgen und du kannst bei Bedarf an andere Fachbereiche überwiesen werden, etwa an Fachpersonal für psychische Gesundheit (16). An der Behandlung von PMDS können Fachkräfte aus mehreren medizinischen Bereichen beteiligt sein (16).

Da PMDS-Symptome im Verlauf des Menstruationszyklus stärker und schwächer werden, kann es schwierig sein, sich genau daran zu erinnern oder zu erklären, wann sie auftreten und wie stark sie werden (4). Durch tägliches Tracking hast du einen Verlauf, auf den du bei deinem Arzttermin zurückgreifen kannst.

Es kann auch schwierig sein, über starke Stimmungsschwankungen zu sprechen oder um eine Untersuchung auf PMDS zu bitten (15). Wenn du dich auf den Termin vorbereitest, kannst du deine Anliegen klarer erklären.

Vor deinem Arzttermin:

  • Bereite Beispiele vor. Erkläre, wie sich deine Symptome auf deine Arbeit, Schule, Beziehungen, deinen Schlaf oder deine alltäglichen Aktivitäten auswirken.

  • Stell deine Aufzeichnungen zusammen. Nutze deine Notizen oder deine Tracking-Daten aus Clue, um zu beschreiben, wann die Symptome beginnen, wann sie sich bessern und wie stark sie werden. Du kannst auch eine Liste deiner Medikamente und Erkrankungen erstellen.

  • Schreib deine Fragen auf. Du könntest zum Beispiel fragen, ob deine Symptome auf PMDS hindeuten könnten, ob eine andere Erkrankung dafür verantwortlich sein könnte und wie es weitergeht.

  • Überlege, eine Begleitperson mitzunehmen. Eine vertraute Person aus deinem Freundes- oder Familienkreis kann dich emotional unterstützen, Notizen machen und dir helfen, dich später an das Gespräch zu erinnern. Mit deiner Zustimmung kann die Person auch Veränderungen beschreiben, die ihr aufgefallen sind.

Sprich beim Termin direkt an, was dir am meisten Sorgen macht. Du könntest zum Beispiel sagen:

„Meine Stimmungssymptome werden vor meiner Periode deutlich stärker. Sie beeinträchtigen meinen Alltag und ich möchte abklären lassen, ob ich PMDS habe.“

Wichtig ist auch, medizinisches Fachpersonal zu finden, das deine Anliegen ernst nimmt und gemeinsam mit dir nach Antworten sucht. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Anliegen nicht ernst genommen werden, oder wenn dir der weitere Behandlungsplan unklar ist, setz dich für deine Bedürfnisse ein, bitte um eine verständlichere Erklärung, frag nach einer Überweisung oder hol dir eine zweite Meinung

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei PMDS?

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die helfen können, PMDS-Symptome zu lindern. Welcher Ansatz am besten geeignet ist, hängt von deinen Symptomen, deiner Krankengeschichte, deinen Bedürfnissen bei der Verhütung und deinen Plänen für eine Schwangerschaft ab.

Manchen Menschen hilft eine Kombination aus Medikamenten, Therapie und unterstützenden Lebensgewohnheiten (17).

Zu den Behandlungsmöglichkeiten bei PMDS gehören (17):

  • Antidepressiva bei PMDS

In der Regel werden selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) eingesetzt (17). Sie gelten als Behandlung der ersten Wahl bei Stimmungssymptomen (17).

  • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Sie kann dir dabei helfen, Strategien für den Umgang mit schwierigen Gedanken und Gefühlen, Stress und den Auswirkungen von PMDS auf deine Lebensqualität zu entwickeln (4).

  • Hormonelle Verhütungspillen

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass bestimmte hormonelle Verhütungspillen bei PMDS, die Drospirenon enthalten, bei manchen Menschen die Symptome lindern können (17).

  • Unterstützende Gewohnheiten

Regelmäßige Bewegung, einschließlich Yoga, das PMS-Symptome lindern kann, ein regelmäßiger Schlafrhythmus und Methoden zur Stressbewältigung können das allgemeine Wohlbefinden fördern und manchen Menschen dabei helfen, ihre Symptome besser zu bewältigen (18).

Für diese Ansätze gibt es weniger wissenschaftliche Belege als für Behandlungen der ersten Wahl wie SSRI.

  • Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)

Medikamente wie Ibuprofen können prämenstruelle Schmerzen und andere körperliche Symptome lindern, behandeln jedoch nicht die zentralen Stimmungssymptome von PMDS (19).

  • Gonadotropin-Releasing-Hormon-(GnRH)-Agonisten

Diese unterdrücken vorübergehend den Eisprung und die hormonellen Veränderungen in den Eierstöcken (17).

Da sie wechseljahresähnliche Symptome und andere Nebenwirkungen verursachen können, wird diese Option von Fachärzt:innen in der Regel nur bei schweren Symptomen eingesetzt, die sich durch andere Behandlungen nicht gebessert haben (17,20).

Du überlegst, deinen Zyklus mithilfe hormoneller Optionen zu beeinflussen? Lies unseren ausführlichen Artikel darüber, wie hormonelle Verhütung PMDS und PMS beeinflusst.

PMDS-Symptome mit Clue tracken

Wenn du mit der Clue App deine PMDS-Symptome trackst, kannst du besser erkennen, wie sich deine Erfahrungen im Laufe deines Zyklus verändern (21).

Tracke mindestens zwei Menstruationszyklen lang jeden Tag – auch an Tagen, an denen deine Symptome leicht sind oder gar nicht auftreten. So erhältst du einen vollständigeren Überblick und kannst Muster leichter erkennen und mit medizinischem Fachpersonal besprechen (22).

Das Tracking kann dir auch dabei helfen, besser einzuschätzen, wann Symptome wahrscheinlich auftreten. So kannst du Arbeit, alltägliche Verpflichtungen, Selbstfürsorge und zusätzliche Unterstützung besser planen.

Mit Clue Plus erhältst du detailliertere Erkenntnisse über deinen Zyklus. Zusätzliche Funktionen wie Vorhersagen, Musteranalysen, tägliche Notizen und individuelle Tags können dir dabei helfen, besser zu verstehen, wie sich deine Stimmung, dein Schlaf, deine Energie und deine körperlichen Symptome im Laufe deines Zyklus verändern.

FAQs

Wie schnell wirken Antidepressiva bei PMDS?

SSRI, die bei PMDS am häufigsten eingesetzten Antidepressiva, können die Symptome schneller lindern als bei der Behandlung von Depressionen (23,24). Eine Besserung kann bereits innerhalb weniger Tage einsetzen (23). In einer kleinen Studie begannen sich die Symptome innerhalb weniger Stunden zu bessern, wobei der größte Teil der Wirkung innerhalb von zwei Tagen eintrat (24). Wie schnell eine Behandlung wirkt, ist von Person zu Person unterschiedlich.

Kann ich SSRI nur während der Lutealphase einnehmen?

Ja. Medizinisches Fachpersonal kann dir ein SSRI verschreiben, das du nur während der Lutealphase einnimmst. Das bedeutet normalerweise, dass du etwa zum Zeitpunkt des Eisprungs oder ungefähr zwei Wochen vor deiner erwarteten Periode mit der Einnahme beginnst und sie beendest, sobald die Blutung einsetzt (23). Forschungsergebnisse zeigen, dass sowohl die Einnahme von SSRI während der Lutealphase als auch die tägliche Einnahme PMDS-Symptome lindern können (23,25). Welches Einnahmeschema am besten geeignet ist, hängt von deinen Symptomen, anderen Erkrankungen, möglichen Nebenwirkungen und deinen persönlichen Präferenzen ab.

Können Verhütungspillen PMDS-Symptome verhindern?

Einige Verhütungspillen können PMDS-Symptome lindern, wirken aber nicht bei allen Menschen (17). Die beste Studienlage gibt es für eine Pille, die Drospirenon und Ethinylestradiol kombiniert und 24 wirkstoffhaltige Tabletten gefolgt von vier wirkstofffreien Tabletten enthält (17). Medizinisches Fachpersonal kann dir dabei helfen, mögliche Vorteile und Nebenwirkungen abzuwägen.

Wie kann ich Absetzsymptome vermeiden?

Wenn du täglich ein SSRI einnimmst, solltest du es nicht plötzlich absetzen oder die Dosis ändern, es sei denn, medizinisches Fachpersonal empfiehlt dir dies (26). Die Dosis kann schrittweise reduziert werden, wodurch sich das Risiko von Absetzsymptomen verringern lässt (27).

Menschen, die ein SSRI nur während der Lutealphase einnehmen, setzen es normalerweise mit Beginn ihrer Periode ab. Studien haben bei diesem Einnahmeschema keine signifikanten kurzfristigen Absetzsymptome festgestellt (23). Wende dich an medizinisches Fachpersonal, wenn nach einer Dosisreduzierung oder dem Absetzen des Medikaments neue Symptome auftreten.

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