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Illustration: Marta Pucci

Was sind postnatale Stimmungsstörungen?

Wie Schwangerschaft und Geburt deine psychische Gesundheit beeinflussen können.

*Übersetzung: Judith Quijano

Du hast wahrscheinlich schon mal von postnataler Depression gehört: Sie betrifft rund 1 von 5 austragenden Elternteilen und ist die häufigste Ursache für Müttersterblichkeit. Das Thema postnatale Depression wurde ausgiebig erforscht, doch Forscher:innen beginnen erst jetzt, sich im Detail mit der Erkrankung und ihren Ursachen auseinanderzusetzen. Neben postnataler Depression können austragende Elternteile eine Reihe von Stimmungsstörungen erleben. Indem das Bewusstsein für postnatale Stimmungsstörungen und Angststörungen geschärft wird, können austragende Elternteile dazu ermutigt werden, Hilfe aufzusuchen und Gefühle der Isolation zu mindern.

Wann entwickeln Menschen postnatale Stimmungsstörungen?

Zwar ist es möglich, unmittelbar nach der Geburt Stimmungsstörungen zu entwickeln, doch können Symptome zu jedem Zeitpunkt innerhalb der ersten 12 Monate nach der Geburt auftreten (5). Bei manchen Menschen treten Stimmungsstörungen erstmals während der Schwangerschaft auf und verschlechtern sich nach der Geburt (6). Außerdem ist es möglich, dass nicht gebärende Elternteile postnatale Stimmungsstörungen erleben (6). In diesem Artikel werden wir uns jedoch auf postnatale Stimmungs- und Angststörungen konzentrieren, die gebärende Elternteile betreffen.

Wenn du jemanden nach seiner Erfahrung mit postnataler Depression fragst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Person sie als etwas beschreibt, das über eine Depression hinausging. Erkrankungen wie Angstzustände, Zwangsstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen und Psychosen können so lähmend wie postnatale Depressionen sein und ebenso einen psychischen Notfall darstellen. Die meisten Menschen, bei denen eine postnatale Depression diagnostiziert wird, haben ebenfalls eine andere Gemütsstörung. Dennoch ist es möglich, eine postnatale Stimmungsstörung zu haben und nicht unter Depressionen zu leiden (7).

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Freund:innen, Familie und ärztliches Fachpersonal übersehen häufig das Leid einer Person, die unter postnatalen Stimmungsstörungen leidet oder verharmlosen es (5, 8). Symptome dieser Erkrankungen wie Müdigkeit und Veränderungen des Appetits werden ebenfalls mit der Fürsorge für ein Neugeborenes in Verbindung gebracht und häufig nicht ernst genommen (5).

Menschen mit postpartalen Stimmungsstörungen sehen sich oftmals mit Barrieren konfrontiert, die sie daran hindern, eine Diagnose zu erhalten und behandelt zu werden (8).

Sogar dann, wenn die Symptome offensichtlich sind, sind Mediziner:innen schlecht vorbereitet, um postnatale Stimmungsstörungen zu diagnostizieren und zu behandeln (5, 8). Es gibt keine offiziellen Diagnosecodes für postpartale Stimmungsstörungen. Außerdem existieren abgesehen von den Tools für Depressionen eigens für postnatale Stimmungsstörungen keine Screening-Tools (8). Werden postnatale Stimmungsstörungen diagnostiziert, kann es schwierig und kostspielig sein, eine Behandlung zu finden. Außerdem gibt es kein Allheilmittel, das eine Heilung garantiert (8). Während Schwangerschaft und Geburt insbesondere für People of Color in den Vereinigten Staaten von Amerika lebensbedrohlich sein können, da sie aufgrund von systemischem Rassismus ein höheres Risiko für schlechtere Gesundheitsversorgung von Müttern haben, sorgen dieselben herkunftsbezogenen und ethnischen gesundheitlichen Ungleichheiten dafür, dass in den USA Ressourcen für Schwarze und Latina-Frauen, die unter postnatalen Stimmungsstörungen leiden, weniger zugänglich sind (9).

Was verursacht postnatale Depressionen und andere postnatale Stimmungsstörungen?

Bisher wurde kein spezifischer Grund für postnatale Stimmungsstörungen erforscht, doch gibt es hierzu ein paar Theorien. Der Spiegel des Sexualhormons Östrogen und Progesteron fluktuiert während des Übergangs von Schwangerschaft zur postnatalen Zeit stark (6). Forscher:innen gehen davon aus, dass diese Hormone eine Rolle in postnatalen Stimmungsstörungen spielen (6).

Eine andere Theorie verweist auf die Rolle der Neurotransmitter bzw. die chemischen Stoffe deines Körpers, die Botschaften an Nervenzellen übermitteln. (Du hast vielleicht schon mal von den Neurotransmittern Serotonin oder Dopamin gehört, die für gute Laune sorgen.) Hormone und Neurotransmitter arbeiten im Körper zusammen und tragen während Reproduktionsereignissen wie der Geburt potenziell zu Stimmungsänderungen bei (4).

Andere potenzielle Ursachen, die noch erforscht werden, umfassen die genetische Veranlagung, den Melatoninspiegel, Veränderungen in der Schilddrüsenfunktion und Reaktionen des Immunsystems (4). Wir wissen noch nicht mit Sicherheit, warum eine Person Stimmungsstörungen hat, während eine andere davon unberührt bleibt.

Arten postnataler Stimmungsstörungen

Postnatale Stimmungsstörungen sind mehr als nur eine Depression. Schauen wir uns ein paar der postnatalem Stimmungsstörungen an, die aktuell anerkannt sind.

Was ist der Baby Blues?

Der Baby Blues oder postnataler Blues ist eine gängige Reaktion auf körperliche Veränderungen, die nach der Geburt stattfinden (6). Der Spiegel der Schwangerschaftshormone Östrogen und Progesteron ist während der Schwangerschaft hoch, sinkt nach der Geburt jedoch stark (6). Die Folge können Traurigkeit, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Ängste und viele Tränen sein (6). Der Baby Blues ist unmittelbar nach der Geburt üblich, ist meist am fünften Tag nach der Entbindung am ausgeprägtesten (6) und kann bis zu drei Wochen dauern (6). Die Forschung geht davon aus, dass bis zu 75 % der Personen, die entbunden haben, an einem Baby Blues leiden (6).

Was ist eine postnatale Depression?

Peripartale Depressionen oder Depressionen, die während der Schwangerschaft oder nach der Geburt auftreten, gelten als häufigste Stimmungsstörung bei Schwangeren und Menschen, die entbunden haben (5). Es ist schwierig, die Häufigkeit von postnatalen Depressionen zu schätzen. Die Forschung geht davon aus, dass postnatale Depressionen 10-15 % der Personen betrifft, die entbunden haben (10). Die Zahl könnte jedoch deutlich höher sein. Studien über postnatale Depressionen berücksichtigen häufig lediglich die ersten Wochen nach der Geburt, obwohl postnatale Depressionen zu jedem Zeitpunkt im ersten Jahr nach der Entbindung auftreten können (10).

Menschen mit postnataler Depression können Schlafstörungen haben oder verschlafen, sich deprimiert fühlen, ein gemindertes Interesse an Aktivitäten haben, Gewicht verlieren, rastlos sein oder Bewegungen nur langsam durchführen, müde sein und/oder sich wertlos oder schuldig fühlen (6). Einige Studien deuten darauf hin, dass Kontrollverlust während der postnatalen Depression das vorherrschende Gefühl ist (6). Personen, die entbunden haben und unter Depressionen leiden, fühlen sich häufig wie in einem Überlebenskampf und als wären sie in Nebel gehüllt, der es ihnen erschwert, sich auf einfachste Aufgaben wie die Fürsorge für ihr Neugeborenes zu konzentrieren (6).

Was ist eine postnatale Angststörung?

Der Terminus postnatale Angststörung ist ein Überbegriff für eine Reihe von Angststörungen, die allgemeine Angst, Panik und soziale Angststörungen umfasst (10). Zwar ist es schwierig, zu erfassen, wie viele Menschen eine postnatale Angststörung erleben, doch ist es wahrscheinlich, dass Depression und Angststörungen gleichermaßen Menschen betreffen, die entbunden haben (10). Die meisten Menschen, die unter einer postnatalen Depression leiden, erleben ebenfalls klinische Angstniveaus (10).

Es ist normal, dass man sich Sorgen um seinen Fötus oder sein Neugeborenes macht. Eine postnatale generalisierte Angststörung jedoch liegt dann vor, wenn die Sorgen die Überhand gewinnen, wenn sie unkontrollierbar werden und den Alltag oder die Fürsorge für das Neugeborene beeinträchtigen (8). Die Sorgen können unterschiedlicher Natur sein, doch ist es bei postnatalen Angststörungen üblich, dass die Betroffenen um die Gesundheit ihres Babys, um ihre eigene Gesundheit, die ihres:r Partners:in besorgt sind und/oder Angst haben, zu sterben und das Kind ohne Elternteil zu hinterlassen (8).

Eine Person, die nach der Geburt ihres Kindes plötzliche, unerwartete Panikattacken erlebt, könnte unter einer postpartalen Panikstörung leiden (11). Diese Form der postnatalen Angst kann diagnostiziert werden, wenn die Panikattacken länger als einen Monat auftreten und die Person in ständiger Angst vor einer neuen Panikattacke lebt (11). Die postpartale Panikstörung kann der betroffenen Person das Gefühl vermitteln, die Kontrolle zu verlieren, verrückt zu werden oder einen Herzinfarkt zu erleiden (11).

Aktuell ist der Bereich postpartale soziale Angst wenig erforscht – eine Studie fand jedoch heraus, dass Personen, die ihre Babys nicht stillen, häufiger soziale Phobien entwickelten (12). Soziale Ängste werden mit der extremen Angst vor gesellschaftlichen Urteilen und der Vermeidung von unbekannten Menschen in Verbindung gebracht (12). Menschen mit postpartaler sozialer Angst berichten mit größerer Wahrscheinlichkeit von Beziehungsproblemen während der postpartalen Phase (12).

Was ist eine postpartale Zwangsstörung?

Postpartale Zwangsstörungen können zwar variieren, doch sagen die meisten Menschen, die unter ihnen leiden, dass sie sich in Gedanken rund um das Verletzen ihres Kindes widerspiegeln (13). Andere übliche Zwänge sind Sauberkeit und das Prüfen von Dingen (13). Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass diese Zwänge nur unwahrscheinlich im Verletzen des Kindes münden, dass sie unerwünscht sind und nicht mit den wahren Gedanken und dem eigentlichen Charakter der Person übereinstimmen (13).

Zwänge sind nicht nur ausgeprägte Sorgen zu bestimmten Themen. Psychologisch betrachtet ist ein Zwang ein wiederkehrender und anhaltender Gedanke, der zu Angst oder Stress führen kann (13). Der Gedanke kann sich als Bild manifestieren, das die Person mit der Zwangsstörung nicht mehr aus ihrem Kopf bekommt (13). Die Gedanken und Bilder sind oftmals offensiv, unangemessen und unerwünscht (13). So kann eine Person mit einer postpartalen Zwangsstörung den Implus verspüren, ein Verhalten an den Tag zu legen, das sie von diesem Gedanken oder diesem Bild befreit: Das ist der Zwang in dieser Störung (12). Einige Daten deuten darauf hin, dass rund 9 % der Personen nach der Geburt unter postpartalen Zwangsstörungen leiden und davon beinahe 40 % ebenfalls Depressionen haben (13).

Was ist eine postpartale posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)?

Wenngleich PTBS erstmals bei Soldat:innen festgestellt wurde, die im Krieg gedient hatten, ist sie auch nach der Schwangerschaft und Geburt üblich (14). Eine PTBS kann dann auftreten, wenn eine Person ein Ereignis erlebt, in dem sie um ihr Leben fürchtet (14). Eine Person mit PTBS kann sich fühlen, als würde sie das Ereignis immer wieder erleben und Orte meiden, die sie an dieses Ereignis erinnern (14).

Menschen, die eine traumatische Schwangerschaft oder Geburt erlebt haben, haben ein erhöhtes PTBS-Risiko (14). So kann eine Person mit postpartaler PTBS entscheiden, keine weiteren Kinder haben zu wollen, eine weitere Schwangerschaft verzögern oder aufgrund ihrer traumatischen Erfahrung einen Kaiserschnitt für die nächste Entbindung wählen (14). Es ist üblich für Personen mit postpartaler PTBS, ebenfalls an postnatalenen Depressionen zu leiden (14).

Was ist eine postpartale Bipolar-II-Störung?

Bipolar-II gilt oft als "postpartaler Depressionshochstapler", da Menschen mit nicht diagnostizierter Bipolar-II-Störung eine starke Zunahme ihrer Symptome nach der Geburt erleben und Hilfe aufsuchen können (6). Manchmal testen Menschen mit Bipolar-II-Störung verschiedene Behandlungsmethoden für postpartale Depressionen aus, die sich allesamt als erfolglos erweisen (6).

Die Symptome von Bipolar-II-Störungen ähneln häufig denen einer postpartalen Depression. Menschen mit dieser Erkrankung können unmittelbar nach der Geburt tagelange Energieschübe erleben, verfallen nach ein paar Wochen jedoch in eine schwere Depression (6). Menschen mit postpartaler Bipolar-II-Störung beschreiben ihren Zustand als starke Depression mit gelegentlichen, intensiven Schüben emotionaler Energie, die sich so anfühlen, als wäre ein Schalter umgelegt worden (6).

Was ist eine postpartale Psychose?

Postpartale Psychosen gelten als die schwerste Art postnataler Stimmungsstörungen, da sowohl Suizid als auch Kindestötung Risiken der Erkrankung sind (6). Die meisten Menschen mit postpartaler Psychose zeigen ein paar Tage bis drei Wochen nach der Entbindung erste Symptome (6). Freund:innen oder Familie können beispielsweise feststellen, dass es schwierig ist, mit der betroffenen Person zu kommunizieren (6). Die Person mit Psychose kann den Bezug zur Realität verloren haben, schnell in ihrer Stimmung schwanken oder halluzinieren (6). Außerdem kann sie bemerkbare Veränderungen in ihrem Appetit oder Schlaf aufweisen (6). Solltest du vermuten, selbst an einer postpartalen Psychose zu leiden oder die Erkrankung bei jemandem im Verdacht haben, kontaktiere sofort ärztliches Fachpersonal oder den Notdienst, denn diese Erkrankung gilt als medizinischer Notfall.

Wer hat ein erhöhtes Risiko für eine postnatale Depression und andere Stimmungsstörungen?

Die Risikofaktoren für Schwangerschafts- und postnatale Stimmungsstörungen variieren je nach Erkrankung. Im Allgemeinen gilt, dass eine vorangegangene psychische Erkrankung den größten Risikoindikator für eine postpartale Stimmungsstörung darstellt (5).

Depression während der Schwangerschaft:

  • Ängste

  • Stress

  • Vorangegangene Depression

  • Geringe soziale Unterstützung

  • Ungeplante Schwangerschaft

  • Häusliche Gewalt

  • Niedriges Einkommen

  • Niedriger Bildungsstand

  • Rauchen

  • Alleinstehend

  • Beziehungsprobleme

Postnatale Depression:

  • Depression während der Schwangerschaft

  • Ängste während der Schwangerschaft

  • Stressige Lebensereignisse

  • Traumatische Geburt

  • Frühgeburt

  • Aufnahme des Neugeborenen in der neonatalen Intensivstation

  • Geringe soziale Unterstützung

  • Vorangegangene Depression

  • Schwierigkeiten beim Stillen

Postpartale Zwangsstörung:

  • Vorangegangene psychische Erkrankungen

  • Komplikationen während der Schwangerschaft/Geburt

  • Mehr als 1 Kind

Postpartale PTBS:

  • Hochrisikoschwangerschaft

  • Ängste während der Schwangerschaft

  • Depression während der Schwangerschaft

  • Ängste während der Geburt

  • Traumatische Geburtserfahrungen

  • Stressige Lebensereignisse

  • Angst vor der Geburt

  • Mehr Schmerzen während der Geburt als erwartet

Postpartale Ängste:

  • Junges Alter

  • Niedriges Einkommen

  • Vorangegangene psychische Probleme

  • Geringe soziale Unterstützung

Hilfe bei postnatalen Stimmungsstörungen

Die Zeit nach der Geburt eines Babys wird manchmal als "viertes Trimester" bezeichnet" (16). Kulturelle Normen rund um diese Zeit beeinflussen mit großer Wahrscheinlichkeit die Raten der postpartalen Stimmungsstörungen (6). Mangelnde Freizeit, soziale Isolation und fehlende postpartale Rituale können allesamt zur Entwicklung dieser Erkrankungen beitragen (6). Manche Forschungsergebnisse zeigen, dass die Aufklärung neuer Eltern über erwartete postpartale Veränderungen und die Verhaltensweisen eines Neugeborenen das Risiko für postpartale Stimmungsstörungen reduzieren kann (17). Diese Programme sind jedoch mitunter schwer zugänglich.

Solltest du selbst unter einer postnatalen Stimmungsstörung leiden, wisse, dass du damit nicht allein bist und dass es nicht deine Schuld ist. Solltest du Scham oder Peinlichkeit fühlen, wisse, dass dies normal ist und dass deine Symptome dich NICHT zu einem schlechten Elternteil machen. Es gibt gut erforschte Behandlungen für die Symptome postnataler Stimmungsstörungen, u. a. Medikamente und eine Therapie (17). Bisher gibt es noch keine Heilung, doch können Medikamente die Lebensqualität verbessern. Sprich mit deinem ärztlichen Fachpersonal darüber, welche Arzneimittel oder Therapien für dich infrage kommen. Es gibt zahlreiche Medikamente, die während der Stillzeit eingenommen werden können (18). Wenn du nicht in der Lage bist, das Haus zu verlassen, sprich eventuell mit einer Telemedizin-Plattform, die sich auf Anbieter spezialisiert hat, die dich Zuhause besuchen.

Solltest du den Gedanken haben, dich selbst oder dein Kind zu verletzen oder das Gefühl haben, dass es deinem Kind ohne dich besser gehen würde, suche bitte sofort medizinische Hilfe auf. Das kann eine Hausarztpraxis sein, aber auch eine gynäkologische oder psychotherapeutische Praxis.

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