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Foto: Franz Grünewald

Lesezeit: 5 min

Haar- und Hautveränderung in den 20ern und 30ern

Hormonelle Umstellungen in den 20er und 30er Jahren können zu Haar- und Hautveränderungen führen.

Von Clue erstellt mit finanzieller Unterstützung von Vichy Laboratoires und L'Oréal

Hormonelle Umstellungen in den 20er und 30er Jahren können zu Haar- und Hautveränderungen führen. Dazu gehören auch Erwachsenenakne und dünner werdendes Haar. Solche Veränderungen können stressig sein. Dennoch möchten wir dir im Folgenden einige Maßnahmen vorstellen, die zur Linderung der Symptome beitragen können.

Unabhängig davon, welche Haar- oder Hautveränderungen du in diesem Lebensabschnitt erlebst, ist es beruhigend, zu wissen, was normal ist und was auf eine hormonelle Störung hinweisen könnte. Dermatologische Erkrankungen können verschiedene Ursachen haben, und es ist wichtig, nach der Ursache zu suchen, bevor eine Behandlung festgelegt wird. Sprich mit deinem:r Arzt oder Ärztin, wenn du dir wegen neuer Symptome Sorgen machst. 

Akne in den 20er und 30er Jahren 

Akne kann durch viele Faktoren verursacht werden, aber in den 20er und 30er Jahren ist sie meist zyklisch und wird durch hormonelle, mit dem Menstruationszyklus zusammenhängende Veränderungen verursacht (einschließlich prämenstrueller Ausbrüche). Ein Grund für Ausbrüche kann die zyklische Produktion von Androgenen sein: Eierstöcke, Nebennieren und Haut produzieren in kleinen Mengen Testosteron und andere Androgene (1). Androgene können die Porenöffnung in der Haut verkleben, was zu einer Ansammlung von Keratin und einer verstopften Pore oder einem Pickel führen kann (3). 

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Erwachsenenakne (d. h. Akne, die sich nach dem 18. Lebensjahr manifestiert) äußert sich anders als Akne bei Jugendlichen. Erwachsenenakne tritt typischerweise im unteren Drittel des Gesichts, an der Kieferpartie und am Hals auf. (Akne bei Jugendlichen tritt dagegen in der Regel an der Stirn, am Oberkörper und am Rücken auf) (6).  

Prämenstruelle Akne-Ausbrüche treten bei Frauen über 33 Jahren häufiger auf als bei Frauen im Alter zwischen 20 und 33 Jahren (1). Hier sind einige Möglichkeiten, wie du Ausbrüche bekämpfen kannst:   

  • Kombinierte orale Kontrazeptiva und andere Formen von Verhütungsmitteln helfen nachweislich bei hormonell bedingter Erwachsenenakne, indem sie teilweise die Androgenproduktion reduzieren (2). Sprich mit deinem:r Arzt oder Ärztin über Verhütungsoptionen, die bei deiner Akne helfen können.

  • Außerdem können topische Produkte, die Retinoide (bzw. von Vitamin A abgeleitete Chemikalien) enthalten, Abhilfe schaffen. Retinoide sind von Vitamin A abgeleitete Produkte mit entzündungshemmenden Eigenschaften, die die Bildung von verstopften Poren, die zur Aknebildung führen, verringern können (2). Sprich mit deinem:r Hausarzt oder -ärztin oder Dermatologen:in, um deine individuelle Situation zu beurteilen und verschreibungspflichtige Arzneimittel zu erhalten.

  • Gegen Akne können auch Gesichtsreiniger mit Inhaltsstoffen wie Salicylsäure, Benzoylperoxid, Schwefel, LHA oder Glykolsäure helfen. Achte auf die Hinweise zur Anwendung des Produkts, denn ein falscher Einsatz dieser Inhaltsstoffe kann die Akne verschlimmern und/oder deine Haut sonnenempfindlicher machen (15).

  • Sonnenschutz ist wichtig, um bleibende (rote oder braune) Pickelmale auf der Haut zu vermeiden. Wähle einen hohen Lichtschutzfaktor, der für Haut mit fettiger Tendenz geeignet ist (12).

Haarveränderungen in den 20er und 30er Jahren

 Die Haardichte nimmt mit dem Alter ab, wobei die Verringerung der Haardichte bei Frauen im Alter von 40 Jahren deutlich sichtbarer ist (7). Es gibt viele Gründe für dünner werdendes Haar, darunter Genetik, Alter, Umweltfaktoren und hormonelle Veränderungen.  

Manche Frauen sind aufgrund einer Schwangerschaft oder hormoneller Störungen anfälliger für Haarausfall als andere. Auch wenn androgenetische Alopezie und andere Formen der Haarausdünnung für Frauen in den 20er und 30er Jahren nicht üblich ist, gibt es doch einige Umstände, die dein Haar in dieser Lebensphase beeinflussen können. 

Schwangerschaft

Ein erhöhter Östrogenspiegel während der Schwangerschaft führt zu vollerem und dichterem Haar (9). Nach der Schwangerschaft normalisiert sich der Hormonspiegel wieder und die Haare fallen aus (9). 

Androgenetische Alopezie bei Frauen

Diese Erkrankung, die einen erhöhten Androgenspiegel im Körper verursacht, kann die Größe der Haarfollikel verringern. Dies führt zu einer Ausdünnung der Haare auf der gesamten Kopfhaut und im Scheitelbereich (4, 5). Die Haardichte nimmt in der Regel ab Mitte dreißig ab (13).  

Weitere Symptome sind vermehrte Akne, Hirsutismus (dunkles, grobes Haar), Menstruationsunregelmäßigkeiten und Unfruchtbarkeit (5). Wenn du solche Veränderungen an deinem Körper bemerkst, solltest du dich an deinen Arzt oder Ärztin wenden. 

Traktionsalopezie

Traktionsalopezie ist Haarausfall, der dadurch verursacht wird, dass das Haar lange Zeit z. B. beim wiederholten Flechten auf die gleiche Weise gezogen wird. Der Haarausfall ist an den Stellen stärker ausgeprägt, an denen die mechanische Spannung frisurbedingt höher ist. Chemische und thermische Behandlungen zum Glätten der Haare können den Haarausfall ebenso verstärken. Traktionsalopezie tritt bei People of Color häufiger auf, da sie ihr Haar häufiger eng flechten. Der beste Weg, um Traktionsalopezie zu vermeiden, ist die Vermeidung von Spannungen in chemisch behandeltem Haar (d. h. keine Zöpfe im entspannten Haar). Wenn Alopezie bereits vorliegt, wird sie in der Regel mit Minoxidil behandelt (14).

Schilddrüsenerkrankungen 

Endokrine Störungen bewirken Schwankungen bestimmter Hormone im Körper, die Haarausfall und manchmal sogar Ergrauen der Haare zur Folge haben können. Sowohl ein erhöhter als auch ein verringerter Spiegel an Schilddrüsenhormonen kann nachweislich sowohl dünner werdendes Haar als auch vorzeitiges Ergrauen hervorrufen (10). Die Schilddrüsenerkrankung primäre Hypothyreose tritt bei Frauen bis zu achtmal häufiger auf als bei Männern. In den USA sind 4 % der Frauen (also etwa 1,3 Millionen Menschen) im Alter von 18 bis 24 Jahren betroffen (16). Wende dich an deine:n Arzt oder Ärztin, wenn du solche Veränderungen an deinem Körper feststellst.

Im Allgemeinen ist die empfohlene Erstbehandlung bei weiblichem Haarausfall 2%iges Minoxidil (oder Rogaine), und es dauert in der Regel 6-12 Monate, bis eine sichtbare Besserung eintritt (5). Dein:e Arzt oder Ärztin wird dich auf eine mögliche Ursache hin untersuchen. Dieses Medikament kann auch rezeptfrei in den meisten Drogerien gekauft werden. 

Auch wenn es anstrengend sein kann, in den 20er und 30er Jahren noch mit Akneausbrüchen zu kämpfen, hilft es, auf solche Schübe um die Zeit der Menstruation herum vorbereitet zu sein und sich ggf. mit einer guten Retinoidcreme zu helfen.

eine Illustration der Clue-Blume
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